Vlad – Das Böse stirbt nie.
Filmemacher, die nur unausgegorenen Schrott abliefern, scheinbar auch nicht, denn diese x-te Variante einer Geschichte um Vlad, dem Pfähler lässt Dracula-Freunden Vampirzähne wachsen und sie in die DVD-Hülle rammen…
Vier dödelige Studenten werden von Bösewicht Billy Zane in die Karpaten gelockt, um sich auf die Spuren des historischen Vlad Tepes zu begeben. Linsey ist eine der Studentinnen, die ein altes Amulett trägt, welches nicht nur Visionen hervorruft, sondern schon bald den Herrn der Finsternis persönlich erscheinen lässt.
Und dieser sieht aus wie ein oller Religionslehrer, was einen anderen Schrecken hervorruft, als vom Regisseur beabsichtigt.
Leider nicht die einzige Enttäuschung, die der Zuschauer verkraften muß, denn allzu ereignisreich ist das Treiben nicht. Die meiste Zeit laufen die vier Protagonisten durch einen Wald, bei der die Nebelmaschine auf Hochtouren läuft. Atmosphäre schafft das aber nicht. Zwischendurch gibt es ein paar milchige Flashbacks in Slowmotion, bei denen zumindest die Requisiten und Kostüme einigermaßen ausgefallen sind.
Statt blutiger Action gibt es vordergründiges Gerede, bei der auch viele historisch falsche Tatsachen auf den mittlerweile vor sich hin dösenden Zuschauer einprasseln.
Die Darsteller agieren durch die Bank steif und unmotiviert, da bilden auch Billy Zane und Brad Dourif keine Ausnahme.
Hanebüchen konstruierte Story mit riesigen Logiklücken und spannungsfreiem Ablauf. Für ein paar nackte Kissen gibt es keinen Ehrenpunkt, sondern für den Score, der weit über dem Niveau dieses langweiligen Streifens liegt.
2 von 10 Punkten