Review

Ein Film, der mich kalt liess wie kaum ein anderer Blockbuster der letzten Jahre. Ang Lee ("Tiger & Dragon") lässt die Comic-Legende Hulk erneut auf die Filmwelt los und bietet dabei im Grunde nur zwei Dinge: Langeweile über weite Passagen und optische Spielerreien wie Splitscreen und Überblendungseffekte, daß einem nach 30 Minuten Augen und Hirn wehzutun beginnen. Zumindest wird zum Ende noch ordentlich Action geboten und das US-Militär lässt rund um San Francisco vom M1 Tank bis zum Comanche-Helikopter so ziemlich alles auf den grünen Trampel los, was sein Arsenal aufzubieten hat. Daß es dabei höchst unrealistisch zur Sache geht und Regisseur Lee auch hier die wildesten Schnitteffekte auffährt, fällt kaum mehr störend auf. Irgendwann hat man sich einfach dran gewöhnt...
Wirklich überzeugen konnte mich allerdings auch die pure Action nicht: Zuviel CGI, zu abgedreht. Ja der ganze Film ist mir irgendwie völlig unsympatisch, auch die Darsteller machen da keine Ausnahme. Eric Bana ("Troja") liess mich vollkommen kalt, Sam Elliott darf als General stets finster dreinschaun und Nick Nolte immerhin recht überzeugend den durchgedrehten Hulk-Schöpfer mimen. Aber Sympathien? Pustekuchen! Wenigstens Jennifer Connelly versöhnt noch ein wenig als weiblicher Eyecandy...

Fazit: Viel zu lange Comic-Verfimung, deren greller Regiestil mir so ganz und garnicht zusagen mochte.

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