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Ang Lee bringt mit seinem neusten Film "Hulk" einen neue Verfilmung eines Marvel Comics. Eigentlich find ich handgedrehte Filme besser als die ganze Computerscheiße aber bei einer Comicverfilmung kommt man da wohl kaum rum und da ich in meiner Kindheit großer Fan der Hulk Zeichentrick und der Hulk in echt Serie war hab ich ihn mir reingezogen und was ich sah hat mich gar nicht vom Hocker gerießen, am Anfang kaum Action und fast nur gelapper das einem nach einer Zeit auf die Nerven geht und am Schluß nur noch haudrauf Spezialeffekts.
Ein großes Manko an Hulk ist das es gar keinen richtigen bösen Gegner gibt, bis natürlich auf die Menschen an sich! Man hätte sich einfach mehr an den Orginal Comic halten sollen. Im ersten Teil ist es Hulk eher schon ein Familiendrama über Bruce Banner und seines Vater. Dann kommt es zu dem vermeindlichen Unfall und der Hulk wird erschaffen der immer dann ausbricht wenn Bruce Banner sauer wird. Dieser hat dann auch seine Probleme da die Gesellschaft gegen ihn ist und ihn am liebsten tot sehen würde obwohl er einfach nur ein missverstandes liebeswürdige Monster ist.Die Figuer des Vaters, gespielt von Nick Nolt, ist auch nicht das Wahre da dieser immer vom traurigen alten Mann der seine Fehler bereut auf den fiesen alten Vater wechselt und man sich denkt warum. Im zweiten Teil des Films wird dann immer mehr auf Specialeffekts gesetzt die aber aufgrund des zu ernsten Anfangs ein wenig deplaziert wirkt, da fliegen Panzer rum und es wird ein Magazin nach dem anderen auf den Hulk geschoßen ohne das es ihm was ausmacht. Aber am schlimmsten ist eigentlich das Ende, aber davon will ich jetzt nichts verraten den vielleicht gibt es noch ein paar Menschen die sich dieses Machwerk anschauen wollen. Am Schluß wußte ich nicht was ich davon halten soll irgendwie kommt es mir so vor als wollt Ang Lee mit einem Film zwei Zielgruppen ins Kino bekommen, einmal den auf actionlasstige Kino abfahrenten Zuschauer und anderezeits die Leute die mehr auf Dramen stehen. Ang Lee hätte halt eins von beiden machen sollen, aber wenn man sich so eine Art von Film normalerweise ansieht dann will man eine Zeitlang unterhalten werden und sonst nichts, man kann aber auch inhaltliche Aussagen gut machen z.B. bei X-Men (Der hat mich possitiv überracht), hier war am anfang allerdings einfach zuviel des guten und am Schluß war vom Anfang nicht mehr viel da. Irgendwann hoffte ich nur noch das der Film bald zu ende geht aber der findet kein ende, zwar hab ich kein Problem mit überlangen Filmen, aber bei dem, ich weiß nicht irgendwie ist es einfach nicht die richtige Mischung. Das Possitive an dem Film ist, dass er von der Kammerer her und von den Effekten eigentlich perfekt gedreht wurde und auch der Hulk sieht eigentlich ganz gut aus, bemerkenswert ist dass Ang Lee das Minenspiel des Hulks selbst gespielt hat und glaub ich, mit das Beste ist was je mit einer Computergeneriert Figur gemacht wurde. Lange rede kurzer Sinn: Ang Lee's Fehler war einfach das er eine ernste Comicverfilmung mit viel anspruch drehen wollte und das einfach nicht geht!

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