Review

Mittelprächtiger Italo-Western nach Schema F.

Kinski spielt hier einen durchgeknallten, notgeilen Gauner, skrupellos und gefürchtet.
Es geht mal wieder um einen dicken Haufen Dollarscheine, welche Kinski mit einem Komplizen an sich nehmen will. Das schlägt fehl und die Jagt nach dem Geld beginnt. Natürlich führt das weiterhin noch zu Intrigen und einem Streit verschiedener Gangstergruppen.

Recht billig runtergekurbelt, sind Kamera und Schnitt eher unteres Mittelmaß, doch der gute Score weiß zu gefallen. In seiner Gesamtheit wirkt der Film auch leicht Episodenhaft bis holprig, wobei Spannung hier auch ein Fremdwort ist.
Besondere Härten gibt es nicht zu sehen, obwohl KK ja Die Bestie ist. Trotzdem ist der Film jetzt nicht total langweilig, allein wegen dem großen Klaus.
KK liefert über die Laufzeit von (in der deutschen Fassung) 83:52 genug Schauwerte, muß aber leider mit einer nervigen und schlechten deutschen Stimme leben. In seinen Italo-Dingern hat sich der Meister nämlich selten bis nie selbst synchronisiert.
Der Rest der Synchro ist zwar professionell aber auch scheiße, da mal wieder mehr geplappert wird als im Original und die Typen anscheinend dachten, sie arbeiten an einem Cartoon...

Nun denn, ein recht vergessener, seltener Western, der ohne Kinski aber auch ziemlich am Arsch wäre. Eine Empfehlung kann es daher nur für Vollblut-Anhänger des Maestros geben. 5/10

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