Als eingefleischter Tierhorrorfan war ich der Meinung, das man mit einem riesigen Wildschweinkoloss der im Tötungsrausch ist, nicht viel falsch machen kann. Meines Erachtens leider doch. Das Tier ist viel zu selten gezeigt und die Attacken sind kurz und billig gemacht. Die Story an sich ist sehr langatmig und man hat teilweise das Gefühl, den eigentlichen Sinn dieses Films ausser Acht gelassen zu haben. Die Charaktere sind teilweise dermassen überzogen, das man ihnen die Rollen wirklich nicht abnehmen kann, die sie rüberbringen sollen. Das bei der Szene in der der Jäger erzählt wieso er den Eber jagt nicht in totale Depression verfällt und minutenlang Tränen fliessen, ist alles. Es wird vielmehr darauf geachtet eine geeignete Personenbeschreibung abzugeben, als sich mit der Grundgeschichte zu befassen. Vereinzelte Szenen, wie zum Beispiel die in der Wüste, in der der Jäger die Herde in Visier hat und die Möglichkeit dem Spuk ein Ende zu machen sind aber trotzdem ganz passabel gemacht. Die Schlußszene ist ebenfalls ganz lustig gemacht, aber das kann leider keinen kompletten Film retten.