Review

Deutschland im zweiten Weltkrieg: Das Minensuchboot "Albatros" ist auf Feindfahrt unterwegs. Der Dienst an Bord ist vor allem für die jungen Seekadetten generell sehr hart und immer wieder wird die "Albatros" angegriffen.
Es dauert nicht lange, bis die "Albatros" von Schiffen der Aliierten versenkt wird,
was nur wenige Kadetten überleben. Zurück an Land, und nach einer kurzen Erholungsphase stehen schon die nächsten Einsätze an- diesmal auf einem U-Boot. Der Krieg ist inzwischen noch härter geworden, und trotz großer Erfolge der deutschen U-Boote werden mit immer besserer Suchtechnik-Ausstattung der Gegner auch die Verluste höher.
Aus den Jägern wurden zu diesem Zeitpunkt schon gejagte. Schon bald kommt es zur Katastrophe: Das Boot wird vom Feind versenkt, und nur wenige Männer sind im Wrack noch am Leben...

"Haie und kleine Fische" gilt als Klassiker des Kriegsfilms. Das Drehbuch zum Film stammt von Wolfgang Ott, welcher hier seine persönlichen Erfahrungen in der deutschen Marine niederschrieb. Es wurden auch einige Originalaufnahmen verwendet, was zwar der Authenzität dient, aber teilweise zu schnell abgespielt wurde und sich in jeder dieser Szenen in deutlich schlechterer Bildqualität niederschlägt.
Der Film ist auch keinesfalls verherrlichend, sondern klagt ganz klar den Krieg generell, aber auch die Umstände an. Die "kleinen Fische", also die U-Boot-Besatzungen werden von den "Haien", deren Befehlshabern in ihren sicheren Büros, in den immer sicherer scheinenden Tod an Bord der immer weniger erfolgreichen U-Boote geschickt. Auch dass am Ende des Films nur wenige überleben und dieses überleben keinesfalls "heldenhaft" dargestellt wird,
sondern teils gebrochene Menschen zeigt, ist eine klare Aussage.

8/10

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