Klingt mit dem Titel wie ein Film mit dem bekannten Duo Bud Spencer und Terence Hill. Ist aber keiner, will nur so aussehen. Und ist dabei nicht das einzige Plagiat, insgesamt fünf Filme wurden mit den Doppelgängern Paul L. Smith und Michael Colby produziert. Der vorliegende Streifen ist der erste aus dieser Reihe und dreht sich um Toby (Colby), der als Ex-Soldat im Fall eines Waffenschmuggels nach Mexiko ermittelt und dabei von seinem Kumpel (mehr oder weniger) Butch (Smith) unterstützt wird.
Die Story ist recht egal, das war sie bei den Vorbildern aber in der Regel auch. Doch es sind nicht nur die beiden Protagonisten, die an das bekanntere Duo erinnern. Das ganze Szenario mitsamt Aufbau bediente sich an der bekannten und zum Entstehungszeitpunkt recht populären Formel und so sieht man sich diversen Déjà-vus ausgesetzt. Flapsige Dialoge und diverse Raufereien – und nichts davon macht wirklich was her. Die Sprüche sind nicht witzig, die Kloppereien lahm und die Einzelteile des Konstrukts wiederholen sich wieder und wieder.
Der Inszenierung und den beiden Plagiatoren geht einfach der Charme ab. Gefilmt ist das Ganze auch nicht sonderlich ansprechend, außer man steht auf schlecht gewählte Bildausschnitte und Schlagschatten. Und der zig mal verwendete Titelsong geht irgendwann ziemlich auf den Senkel. Neben den beiden benannten Doubles verirrte sich auch Horst Frank in den Film, am Ende bleibt es eine lahme Nachbildung und nichts, was man sich freiwillig antun muss. Nur eine ziemlich miese Kopie.