Alle Kurzkommentare


6

Das (tolle) Cover der VHS-Cassette kommt schön Oldschool-mäßig rüber, was für mich als 80er-Jahre-Fan u. a. ein Kriterium war, den Film anzuschauen. Der Film selber ist - spätestens ab der abendlichen Erzählung am Lagerfeuer über die Geschichte der Psycho-Mutter und ihrem Sohn - sehr vorhersehbar. Effekte und Schockmomente gibt es eigentlich gar nicht. Splattereffekte - wie man sie aus Freitag der 13. o. ä. kennt - sucht man vergebens, was aber nicht die Qualität des Filmes schmälert. Die Charaktere sind oberflächlich und austauschbar, man freundet sich mit keinem wirklich an. Einen "Helden", der alles im Griff hat, gibt es auch nicht. Trotzdem ein netter, seichter Film für Fans zum Zeitvertreib den man aber auch schnell wieder vergisst. 5,5 von 10 Punkten.

3

Low-Budget-Filmproduzentenlegende Samuel Z. Arkoff zeichnet verantwortlich für diesen gefühlt dreitausendsten missratenen Aufguss von FREITAG DER 13. An einer Stelle kam es mir sogar so vor, als würde ich ein schlecht nachgemachtes "ki-ki-ki-ma-ma-ma" vernehmen. Ohne Zweifel ist das einer der schwächsten Vertreter der ersten großen US-Schlitzerwelle, weil er zu abgedroschen inszeniert und zu lustlos gespielt ist, um jemals wirklich Spannung oder auch nur ein wenig Unterhaltung erzeugen zu können. Außerdem wird unverständlicherweise mit Blut und Leichen gegeizt, obwohl die doch das Salz in der Slashersuppe sind. Nur ein einziges Mal wird eine Schandtat des Killers explizit gezeigt. Da hätte man sich lieber die halbherzigen Survivaltrip-Ansätze schenken können. Und die junge Daryl Hannah ist zwar ganz niedlich, aber sie kann in ihrer winzigen Nebenrolle kaum etwas zur Verbesserung beitragen.

6

Typischer 80er-Jahre Backwood-Slasher, der durchaus spannend und gut inszeniert daher kommt. Kein Wunder, immerhin stand hier kein Geringerer als Andrew Davis hinter der Kamera. Das Budget von "Angst" muss freilich verschwindent gering gewesen sein, großartige Effekte und ähnliches sollte man daher garnicht erst erwarten. Im Cast finden sich eingie bekannte Namen wieder, die hier eine ihrer ersten Filmrollen absolvierten. Etwas misslungen finde ich deutsche Synchro, wobei mich besonders das häufige Verwenden von Schimpfwörtern bei den geringsten Anlässen nerfte (nach dem Motto:"Gib mal Salz her Arschloch") :) Davon abgesehen ein für Fans sehenswerter Slasher, der zwar insgesammt nicht sonderlich blutig dafür aber zumindest passagenweise recht spannend daherkommt.

6

"Angst - Das Camp des Schreckens" oder auch "Todesfalle am Mill Creek" (wie er auf Kabel1 heisst) ist eins der damals in großer Zahl abgedrehten "Freitag, der 13.te"-Ripoffs, dass sich aber handwerklich und schauspielerisch erstaunlicherweise auf einem etwas höherem Niveau als das Vorbild bewegt. Das wird wohl an Andrew Davis liegen, der sich ja kurze Zeit später als hervorragender Action-Regisseur profilieren konnte. Im Gegensatz zu den meisten Genre-Vertretern wird hier eher auf Spannung gesetzt, was auch gut gelingt. Die Situation des Allein-am-Arsch-der-Welt-festgesetzt-Seins erzeugt eine bedrohliche Atmossphäre und weckt im Zuschauer innere Ängste, die man noch als Kind von Nachtwanderungen kennt. Auf selbstzweckhaften Gore wird hier verzichtet, wobei die wenigen FX aber auch nicht gerade harmlos ausfallen. Fazit: guter Backwood-Slasher, der mehr Beachtung verdient, als er bisher bekam.

7

Da dieser echt atmosphärische und stimmungsvolle Film von Jugendlichen handelt, die im Wald kampieren und dabei von einem Killer mit scharfen Klingen dezimiert werden muss man ihn wohl mit den für diese Zeit üblichen Camp-Schlitzer Filmchen vergleichen. Nun bis auf Jason ist er fast wie die X-te Fortsetzung von Fritag der 13te, doch im Gegensatz zu den ewigen Fortsezungen und dem Teeniesex kommt hier echt Stimmung auf. Das liegt an den Lagerfeuergeschichten, coolen Figuren wie Eggar, der Musik und den guten Waldaufnahmen. All das ist ´ne gelungene Mischung mit teils prominenter Besetzung (Rachel Ward, Joe Pantoliano, Darryl Hannah).

0

"Todesfalle am Mill Creek" ist ein Slasher der guten alten Schule !! Action-Spezi Andrew Davis hat einen Film inszeniert, der zwar nicht aus der Horrormasse herausragt, aber dennoch spannende Unterhaltung bietet... !!! Einige hübsch anzusehende, Slasher-typische Morde gibt es auch zu bestaunen... !!! Unterm Strich ist "Todesfalle am Mill Creek" ein Film der Horror-Fans mit Sicherheit begeistern wird... !!

Kritik verlinken oder schreiben
Details
Ähnliche Filme