Review

The Greatest Showgator


Ein junger humanoider Alligator zieht von seinem Sumpf aus in die große Stadt um seine echte Familie, seinen Vater zu finden - mit vielen Melodien, Songs und Reimen im Blut... Eine übersprudelnde Außenseiterode!

„Arlo The Alligator Boy“ ist ein Musical, ein New York-Film und eine Outsiderstory, erinnert ein wenig an sowas wie „Solar Opposites“ oder „Kipo & The Age of Wonderbeasts“. Es wird schön geträllert und die Farben strahlen um die Wette, es gibt schrullige Figuren und tolle Aussagen zu Themen wie dem „Anderssein“, Zusammenhalt, Hilfe und dem eigenen Körpergefühl. Nicht nur bei Frauen. Kaum zu überlesene Queer-Vibes. Auch „Gravity Falls“-Vibes. Hohe Komplimente. Aber verdient. Ohrwürmer und vieles am rechten Fleck. Etwas weird und wild - aber im besten Sinne. Anders und stolz drauf. Ein Winner für Netflix. Sollte dort nicht gänzlich untergehen. Kann man vielleicht ja im Doppel mit dem ebenfalls tollen, aber unwesentlich größeren „The Mitchells vs. The Machines“ gucken. Dieses Krokodil hat in jedem Fall das Zeug Fans zu erobern und berühren. Ein Happen für erweiterte Herzklappen. 

Fazit: eine schwungvolle Ladung guter Laune, klasse Songs und knalliger Farben. Chaotisch, schrullig, süß, bunt, musikalisch. Dieser junge Alligator hat Rhythmus, Herz und wirkt vielleicht manchmal eher wie eine Pilotepisode. Mein Fuß hat dennoch fast durchgängig getippt, mein Kopf genickt, mein Körper gewippt und mein Mund einen Halbkreis nach oben gezogen! 

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