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Ein anderer Kommentator wies auf verschiedene Logiklöcher hin. Die Schwerkraft- oder besser Fliehkraftphänomene sind aber wissenschaftlich korrekt dargestellt. Allerdings fragt man sich, wieso der lebensrettende Sauerstoff ausgerechnet am anderen Ende der ewig langen Stahlseile angetäut ist. Und wie ist es möglich, den notwendigen Sauerstoff für 1 Person für mehrere Wochen in einem Standaschenbecher-großen Behälter unterzubringen? Und wieso sichert sich keiner mit einem Seil an den Stahltauen? Stattdessen wird munter drauflos geglitten, sodass das Unvermeidliche passiert und die wertvolle Flasche ins Nirwana verschwindet.  Warum kann man nicht umkehren? Warum kann man nicht die Stahltrossen wieder einfahren und somit die Raumkapsel an den Sauerstofftank annähern? Das größte Rätsel bleibt unbeantwortet: Wie gelangte der Ingenieur unter die Abdeckung, denn einen größeren Hohlraum gab es da ja nicht. Wer hat die Abdeckplatte über ihn angeschraubt? Ein Blinder? Diese Fragen verhindern, dass man sich auf den Film einlassen kann. Stattdessen bleibt am Ende ein Gefühl der Enttäuschung zurück.

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