Review
von Leimbacher-Mario
The Fox & The Hound
„Till Death“ kann man als coole Mischung aus „Geralds Game“ und „See For Me“ (oder jedem anderen soliden, neueren Home Invasion-Streifen) beschreiben. Die hübsche, aber mittlerweile arg artifiziell und viel zu dick geschminkt (oder gar operiert) aussehende Megan Fox wird als untreue Ehefrau von ihrem Mann zu deren Jubiläum auf ein einsames Haus am zugeschneiten See „entführt“. Nach einer letzten Nacht zu zweit erschießt dieser sich am Morgen plötzlich - und hat sich vorher noch per Handschellen an unsere fremdgehende (Ex-?)Traumfrau gekettet…
Für wen ist „Till Death“ etwas?
Für (immer noch) Megan-Fox-Fans.
Für schmunzelnde Maskenbildner.
Für Genrefans, die noch etwas Schneegestöber für Dezember suchen.
Für Home Invasion-Homies.
Für Scheidungsanwälte.
Für Pulp-Jünger.
Für Leute mit recht geringen Ansprüchen.
Für einen freien Freitagabend.
Für bierseliges Treiben. Für Logik-mal-außen-vor-lasser.
Für Kurzweilesucher.
Für Menschen, denen wenig Gore, dafür dann aber sehr authentisch und schmerzhaft aussehender, reicht.
Für Regienewcomern-eine-Chance-geber.
Für Publikum, das ein Auge zu drückt.
Für Typen, die verzeihen können. Oder auch nicht.
Fazit: ziemlich straighte, hübsche und unrealistische Guilty Pleasure-Home Invasion-Murder Mystery-Hatz. Heiß und kalt. Erfüllt seinen Zweck. Macht auch am 11.11. nicht jeck.