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1986 waren Endzeitfilme schon wieder out. Nicht etwa, dass AMERICA 3000 mehr Aufmerksamkeit oder Erfolg verdient hätte, denn er ist unterirdisch. Der bescheuerte Plot rund um eine Fehde der Geschlechter und streng danach getrennte Stämme wird höchstens noch von den Frisuren und Makeups getoppt, die hoffnungslos in den 80ern stecken geblieben und demnach überhaupt nicht futuristisch sind, oder der albernen Ausdrücke, die in dieser Welt angeblich verwendet werden. Da wollte wohl jemand die Phantasiesprache aus UHRWERK ORANGE imitieren, aber herausgekommen ist nur kindisches Gebrabbel wie aus dem Maul von Jar Jar Binks. Und welchen Zweck erfüllt der billige Bigfoot-Verschnitt, etwa den eines Maskottchens?! Wenigstens schaut Laurene Landon, die hier quasi noch einmal Hundra spielt, noch nicht aus wie zerkaut und ausgespuckt.

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Eine ziemlich bekloppte Endzeit-Klamotte, die dank der wie immer kampfstarken Laurene Landon und einer abwechslungsreichen (wenn auch weiß Gott nicht gelungenen) Mischung aus Urzeit-Fantasy und Post-Apokalypse all denen einen beschaulichen Abend bescheren dürfte, die unbedingt den kleinen Barbaren in sich mal wieder rauslassen wollen. Urrrgh!

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