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"Wisher" - klingt verdächtig nach "Wishmaster", ist aber (...welch ein Segen...) ein kurzweiliger 08/15 Teenieslasher aus einer Zeit als die Welle bereits langsam abflaute, der sichtlich von "Scream" inspiriert worden ist. Das Ganze ist aus diversen anderen älteren und neueren Horrorfilmen irgendwie zu einem Massenprodukt zusammen gewurschtelt worden. Irgendwo entdecken Kenner kleinere Einflüsse aus "Nightmare on Elm Street" (die Macher hatten wohl ein Faible für Wes Craven), "Final Destination", "The Ring", "Cut" und nicht zuletzt natürlich "Wishcraft".

Mit seinem bessesenen, Wünsche erfüllenden Killer inhaltlich im Grunde minderwertig, wenig plausibel und mit einem absolut lächerlichen Finale ausgestattet, beschert "Wisher" seiner Zielgruppe, nämlich dem zumeist eher jüngeren Horrorfan mit niedrigen Erwartungen an Plot usw, wie sie hier im Film auch zuhauf anzutreffen sind, immerhin einige spannende Momente in der zweiten Hälfte und eine verhältnismäßig solide agierende Jungdarstellerriege, die hier vorwiegend weiblich ist. Der Bodycount ist eher gering gehalten, dafür sind die wenigen Morde für die Freigabe halbwegs blutig, wobei "Wisher" sowieso eher auf Spannung und als denn auf Gore ausgelegt ist. Halt ein Werk das mehr den klassischen TV-Gucker ansprechen soll.

Fazit: Kein eiskaltes Bier an einem heißen Sommertag, aber immerhin ein lauwarmer, noch einigermaßen wohlschmeckender Gerstentrank zu einem saftigen Steak.

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