Review

Wenn verkleidete Schauspieler mit einer Kollegin an einem Küchentisch zusammensitzen, ergibt sich daraus rein optisch schon eine Familie?
Wenn man eine zahme Zirkusbärin freilässt, bloß weil in den Bergen ein abgehärmtes, altes Bärenmännchen lebt, hat man dann etwas Gutes getan?
Kann ein Bühnenmagier, der schon bei den einfachsten Amateurtricks patzt, über erhebliche hypnotische Kräfte verfügen?
Kann eine entflohene Sklavenfamilie bei Indianern Asyl beantragen und kann ihr männlicher Spross ohne weiteres bei dem Stammesschamanen in die Lehre gehen, um dann unter dem Namen "Freedom" zum Schrecken aller bösen, weißen Siedler aufzusteigen?
Nur, wenn Sie alle diese Fragen enthusiastisch mit "Ja!" beantworten, wird dieser Film Ihnen und dem Intellekt Ihrer Lieben etwas Gutes tun. Wenn Sie dann noch bereit sind, den Bausatz eines Vergnügungsparks als Westernkulisse zu akzeptieren und die zum Teil unterentwickelte Gestik und Mimik einer Laienspielschar als "große Kunst" auslegen, dann ist Ihnen und Ihrer Familie gute Unterhaltung garantiert, zumal die Naturaufnahmen wirklich ganz vorzüglich sind und die junge Hauptdarstellerin Bonnie Morgan sich auch von ihrer biegsamen Seite zeigt. Im Drehbuch von GOLDY stecken die Ideen von 5 Leuten. Das kann in der Endausführung nur ein Spitzenwerk ergeben... Meinen Sie nicht?

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