Review

„Das Tagebuch der Ellen Rimbauer“versagt fast auf ganzer Linie.Was in „Rose Red“noch subtil in Szene gesetzt wurde,verkommt hier zu einem dummdreisten Possenspiel.

Ellen heiratet John Rimbauer,einen erfolgreichen Schnösel,der ihr zur Hochzeit ein Anwesen schenkt.Schon bald merkt Ellen.daß John ein sexbesessener Frauenheld ist.
Bereits während des Baus von Rose Red stirbt auf unglückliche Weise ein Arbeiter.
Keine guten Vorzeichen,denn ab da beginnt das Haus ein schauriges Eigenleben.

„Es kommt mir manchmal vor,als hätte ich meine Seele verkauft“,sagt Ellen an einer Stelle.
Tja stimmt,wenn man sich mit so einem selbstverliebten Russell-Crowe-Clone abgibt.
Leider legt diese Vorgeschichte auch mehr Betonung auf eben jene Beziehung,die Geschichte um Rose Red gerät erst einmal in den Hintergrund.Als es dann so richtig losgehen sollte mit dem Spuk,verschwinden einfach nur Leute.Mehr nicht.
Subtile Gruseleffekte sucht man vergebens,da ist hin und wieder mal ein Ton zu hören,der das
Eigenleben des Hauses symbolisieren soll,aber auch nicht mehr.
Auf Erklärungen für das Eigenleben von Rose Red warte ich bis heute,denn das habe ich in dieser Vorgeschichte zu „Haus der Verdammnis“ einfach erwartet.

Positiv zu erwähnen sind die beiden Hauptdarsteller und die Ausstattung der Kostüme,die recht prunkvoll und ihrer Zeit entsprechend authentisch ausgefallen sind.
Reicht aber längst nicht für einen guten Film aus,ich hatte mir mehr erhofft.
Gerade noch 4 von 10 Punkten

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