Review

Handlung:
Estland, 2007: Leena Klammer ist 31 und sitzt in einer psychatrischen Klinik. Sie leidet an einer seltenen Erkrankung, weshalb sie wie ein Kind aussieht. Sie schafft es zu fliehen und wird von einem Polizisten aufgegabelt, dem sie erzählt, sie hieße Esther und sei Amerikanerin.
Wie der Zufall so will vermisst die amerikanische Familie Albright seit einigen Jahren ihre Tochter Esther, die jetzt in etwa so alt wäre wie Leena aussieht. Also landet sie in der Familie und gibt sich als deren Tochter aus. Was ihr auf Dauer nicht reichen wird...

Meinung:
First Kill ist ein verspätetes Prequel zu Orphan und erklärt detaillierter, wo "Esther" herkommt. Natürlich wissen Kenner des Originals das schon grob, ebenso, wodrauf das Ganze hinauslaufen wird.
Und hier punktet das Prequel. Es spielt mit den Erwartungen der Zuschauer, die einen ähnlichen Ablauf wie im Original erwarten und knallt ihnen ein, zwei Wendungen entgegen, die den Film in unerwartete Bahnen lenken.
Dass dabei die Logik etwas auf der Strecke bleibt, war auch schon im Erstling so. Das hat mich dort aufgrund des Unterhaltungswertes aber schon kaum gestört, hier ebenso wenig.
So ist der Film recht spannend gemacht und unterhält gut inklusive einiger Kills. Am Faszinierendsten ist allerdings das De-Aging Make-Up für Fuhrmann. Klar geht sie nie wirklich als 9-jährige durch, aber dafür, dass sie über 20 ist und meines Wissens nach kein CGI abgewandt wurde, ist das Ergebnis wirklich klasse.

Kurzum:
Gelungenes Prequel, das wie das Original von Kurzweil und Twists lebt, auch wenn die Logik teilweise auf der Strecke bleibt. Gefällt mir trotzdem gut.

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