Wüsste man nicht, dass Regisseur (Fede Alvarez, EVIL DEAD Remake) und Autor (Rodo Sayagues, der diesmal Regie führt) von Teil 1 das Drehbuch verfasst haben, könnte man meinen, es handle sich um Online-Fanfiction:
Stephen Lang hat offensichtlich die T-800-Transformation durchgemacht und ist jetzt ein liebevoller, wenn auch sehr strenger Vater, der dummerweise zufällig und unvermittelt schon wieder in so eine dumme Home Invasion Sache reinrutscht.
Zum Glück kann er inzwischen noch besser „nicht“ sehen als im ersten Film und bewegt sich durch die Szenerie wie eine Ninjafledermaus, greift zielsicher nach Werkzeug und Waffen, schaltet Gegner nicht nur punktgenau aus, sondern auch noch möglichst originell, u. a. mit Superkleber und spontanen Explosionen.
Lässt man sich auf diesen ganzen Quatsch ein (was nüchtern ehrlich gesagt nicht gerade leicht fällt), kann man schon ein paar Spannungsszenen gut finden, aber im Vergleich zum temporeichen Thrill des ersten Teils ist das hier von Anfang bis Ende einfach nur noch Trash.