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Schon der erste DON'T BREATHE hat mich nicht geflasht, weil er so löchrig und überbewertet war. Das Sequel bietet nochmal mehr vom Gleichen und füttert nur weiter einen an Home Invasion Thrillern bereits völlig übersättigten Horrorfilmmarkt - vollkommen egal wie actiongeladen das Teil ist und welche ruppigen Gewaltspitzen darin vorkommen. Wäre da nicht der charismatische Stephen Lang die zentrale Figur, dann wäre es um die Fortsetzung noch um einiges schlechter bestellt. Allerdings macht man hier den Fehler, den blinden Frauen- und Kindesentführer als eine Art von Antihelden zu etablieren, was einfach nicht passt. Zugegeben: Der Doppeltwist mit den Eindringlingen ist nicht so verkehrt und diese Leute haben auch reichlich Dreck am Stecken. Und trotzdem kann man da nicht moralisch abwägen, wer gut und böse bzw. verdorben und weniger verdorben ist. Phoenix ist mir außerdem zu sehr ein weiblicher Streiche-Kevin.