Bevor Arnie Gouverneur von Kalifornien wurde, rettete er also noch einmal die Welt. In Terminator 3 war er erneut die charismatische Killermaschine. Er tat es noch einmal in einen Streifen, der vor absurd – bizarren Actionszenen nur so strotzte. Einen Actionfilm der alten Schule, voller hintergründiger Ironie. Ein einziges Feuerwerk aus Humor und Action. Und wir sehen einen Arnold, dem die Zeit anscheinen nichts anhaben kann; scheint es doch so, dass Schwarzenegger in allen drei Teilen, die ja von 1 bis 3 über 20 Jahre auseinanderliegen kaum einen Alterungsprozess unterliegt.
Arnie hat es erneut mit einem anscheinend überlegenen Feind zu tun. Diesmal in Gestalt einer smarten, kampferprobten jungen Lady. Für Komplimente oder gar einen kleinen Flirt unter Maschinen bleibt ihn allerdings keine Zeit, hat er es doch mit dem ultimativen Feind der Menschheit zu tun.
Die völlig an den Haaren herbei gezogene Story, die jederzeit versucht, den dritten Teil der Terminator Saga zu rechtfertigen wird allerdings mit der Zeit nervig. Zu gut, dass der Streifen mit einer Laufzeit von 105 min eine ideale Spielfilmlänge aufweist und sich nicht lange mit der konstruierten Handlung aufhält.
Am Ende haben wir einen Film gesehen, der uns in anbetracht des zurückliegenden Feuerwerks fast etwas benommen erscheinen lässt. Kann man das alles tatsächlich filmisch umsetzen? Und…ja! Es scheint fast so! Der Terminator 3 ist machbar. Er wurde machbar gemacht!
Und am Ende wird viel Platz für Spekulationen über einen vierten Teil gelassen. Ob es Arnie dann noch mal macht? Im Rentenalter? Aber wie gesagt… die Zeit kann unsern Arnie ja nichts anhaben.