Review

Nun auch in Italien…08.03.2025

Der Rahmen

Die Anzahl der Filme über einen Trupp Menschen, der sich in irgendwelchen Gegenden der Welt falsch verhält, falsch abbiegt oder einem nicht wohlgemeinten Rat folgt, ist fast unüberschaubar. Hier nun sehen wir den Beitrag aus dem eigentlich als sicher wahrgenommenen Urlaubsland Italien. Über eine App hat sich Marco ein paar Mitfahrer gesucht, um eine lange Fahrt mit einem Wohnmobil finanziert zu bekommen. Doch einmal einem Tier ausgewichen…und schon steht man auf einer Lichtung, mitten im Wald, ohne Telefonempfang, nur ein leeres Haus im Blick. Dumm nur, daß sich dort eine seltsame Sekte einfindet, die eine Geschichte um drei helfende Ritter am Leben erhält…eine Geschichte, die von Zeit zu Zeit Opfer erfordert. Dumm dann, wenn man eben mal wieder zur falschen Zeit am falschen Ort ist…noch dümmer aber, wenn man einem höheren Ziel dient,
 
Gucken oder nicht?

Nur die erste Hälfte
 
Warum?

Die erste Hälfte ist ordentlich gemacht. Wir sehen ein paar Nasen im Wohnmobil, man erzählt sich was, trinkt Bier…und dann schlägt die Stimmung um, es gibt erste Opfer, man fühlt sich im Terrorkino wie zu Hause. Leider laufen die Protagonisten dann wirr durch den Wald, begehen all die dummen Fehler, die man so begehen kann…und zu allem Überfluß ist die Auflösung des Ganzen wirklich nicht erfreulich, geht es doch im kern darum, daß man auch in Italien gute Horrorfilme drehen kann, wenn man nur das richtige Setting zur Verfügung hat. Zum Glück ist das Final Girl dabei, die Gute räumt am Ende auf und geht dann im Meer baden.

Die Note

Baden geht auch der Zuseher, der sich einen ruppigen Horrorfilm erhofft hat, aber dann mit wenig Freudvollem abgespeist wird. Man kann besser mal wieder Wrong Turn gucken als diesen Epigonen…knappe 5/10.

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