Review

"Ich brauche keine muffige Matratze. Du wirst meine Matratze sein!" Wer braucht bei solchen Sprüchen einen guten Film? Ich nicht, zum Glück, schließlich bekommt man ihn hier auch nicht.

Sieben Miezen ist ein amüsanter Gaunerspaß aus Italien, der sich alles andere als ernst nimmt. Es geht um eine Gruppe von Frauen, die reiche Männer ausnimmt, welche auf dubiose Weise zu ihrem Vermögen gekommen sind. Und da es sich bei den Damen u. a. um Janet Agren, Adriana Russo & Nadiuska handelt, ist Eye Candy garantiert, zumal sich einige von ihnen auch nackig machen. Ist zwar für die Geschichte nicht unbedingt relevant, stört aber auch nicht.

Das erklärt vermutlich die FSK-16-Freigabe dieser Räuberpistole, damit die Jungs & Mädels von heute kein Schock ereilt, wenn sie sehen, welch üppigen Busch Frau früher trug. Zu den Opfern zählen Alberto de Mendoza & Giacomo Rossi Stuart, der Regisseur heißt Pedro Lazaga (never heard) & die flotte Mucke besorgte Fabio Frizzi. Um an die Kröten zu gelangen, schlüpfen sie in verschiedene Rollen (Vertreterin einer Wohltätigkeitsorganisation, schwangere Ladendiebin, Sekretärin eines Kunsthändlers), während eine andere dafür zuständig ist, den Männern den Kopf zu verdrehen. Bei einigen Lustmolchen fällt das leicht, bei anderen muss man schon mal etwas Fantasie ins Spiel bringen. Das Tempo ist hoch, der Film springt von einer Szene zur nächsten, Leerlauf gibt’s keinen. Nix für anspruchsvolle Gemüter, aber ich hatte meinen Spaß mit den sieben Miezen.

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