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Alois Brummer ist in den 70ern angekommen, das merkt man den Filmen auch etwas an. Wann aber genau Dr. Fummel und seine Gespielinnen gedreht wurde, lässt sich schwer sagen. Doch diese Sexkomödie entspricht genau dem Zeitgeist des Genres. Wir hatten in den 70ern so viele dieser Filme, dass man die Formel schnell erkennt. Auf der einen Seite waren die Report Filme, auf der anderen Seite die einfach versuchen mit Humor das alles zu verbinden. Hier haben wir es mit einer Komödie zu tun und hier liegt auch das Problem.

Denn die Handlung wirkt zusammen gewürfelt, geht mit einem unsympathischen Mann los, der auf andere Menschen trifft und sich so die Geschichte aufteilt. Das ist manchmal sehr wirr, denn man springt hin und her und am Ende kommt alles zusammen. Irgendwie ist einem nie klar was man nun will. Geht es um Dr. Fummel und sein Bordell oder doch um die Menschen die es Besuchen und die Damen die da arbeiten? Man ist am Ende sogar auf dem Land.

Man merkt sehr deutlich, dass der Film schon freizügiger ist. Man sieht mehr nackte Frauen und auch ab und an einen Mann. Auch etwas Sex gibt es. immer noch nicht komplett ausgespielt. Dafür sind die Damen länger nackt. Hier und da kennt man eine auch aus anderen Alois Brummer Filmen wie Doris Arden. Auch Rinaldo Talamonti ist wieder mit dabei und versucht lustig zu sein.

Die Erotik im Film ist typisch für das Jahrzehnt, man Film körper ab, dazu dudelt Musik. Alles wirkt sehr gewollt und nicht Sinnlich. Man spricht aber wieder das bestimmte Publikum an, damals war sowas noch eine Revolution. Jedenfalls die Damen sind hübsch. Doch das reicht nicht immer. Es fehlt einfach etwas.

Dr. Fummel und seine Gespielinnen hat viele Probleme. Los geht es mit der wirren Handlung und der unsympathischen Hauptfigur, bis der kaum vorhanden Erotik.

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