9
Teilweise wirkt der Film derart konstruiert, dass die Handlungsweise der Figuren für den Zuschauer nur schwer nachvollziehbar erscheint, aber darum geht es Regisseur Greg Marcks auch nicht. Die Kunst seines Films besteht in der intelligenten Zusammenführung der unterschiedlichen Handlungsstränge. Die Zeitsprünge und Wechsel durch die verschiedenen Erzählebenen sind dabei so geschickt ineinander verwoben, dass der Zuschauer nie den Handlungsfaden verliert. - Makaber, überzeichnet sowie mit schönen Ideen und tollen Darstellern gespickt bietet "11:14" fesselnde Unterhaltung.
8
Besonders gefallen hat mir die intelligent konstruierte Story, die sehr gut ineinander greift. Vielen Filmen fehlt ein so durchdachter Handlungsablauf. Ein Blick in menschliche Abgründe mit einer Brise schwarzem Humor... Fazit: Sehenswert, aber einmal ansehen genügt. (8/10)
8
Gelungenes Leinwand-Debüt von Greg Marcks, der in Kürze mit seinem zweiten Werk The Gift fertig sein wird. Er hält die komplizierte Erzählstruktur soweit aufrecht und verständlich, dass man ihr gut folgen kann. Dass sich dabei mal wieder die Wege aller Beteiligten kreuzen werden, sieht nur leider teils etwas verkrampft aus, und man denkt sich schon das ein oder andere Mal, ob diese Begegnung jetzt von Nöten gewesen ist. Das aber sind Kleinigkeiten in einem rundum guten Film, der durch Atmosphäre zu punkten weiß. Lediglich Patrick Swayze kommt schon arg gebeutelt daher, dass er einem schon leid tun kann.
7
Diese, von Regie-Neuling Greg Marcks, inszenierte schwarzhumorige Thriller erzählt auf intelligente Weise fünf Geschichten, die sich immer wieder überschneiden. Es werden dem Zuschauer so also immer mehr Details über die Verbindungen der einzelnen Figuren gegeben. Der Film spielt damit, das jede noch so kleine, gerade geschehene Geste, später etwas total schreckliches und folgenschweres anrichten könnte. Durch diesen Effekt entsteht ein genial konstruierter Thriller, der durch Konsequenz und mehr als bösen Humor glänzt. 11:14 besticht durch große Spannung und überraschende Wendungen, die so manche Kettenreaktion auslöst. Auch die Besetzung vermag zu gefallen. Ist der Film mit Hilary Swank, Colin Hanks, Patrick Swayze und Rachael Leigh Cook doch sehr gut besetzt. Absolut empfehlenswert. Bewertung: 8 / 10 Punkten <!-- / message --><!-- sig -->
7
11:14 - elevenfourteen ist ein netter, kleiner Episodenfilm, dessen logische und immer wieder schlüssige Verknüpfungen bis zum Ende hin durchhalten. Die Darsteller sind allesamt sehr gut besetzt. Die irrwitzigen Situationen werden immer wieder "von einer anderen Warte aus betrachtet" und dies steigert den Unterhaltungswert des Streifen ungemein. Fazit: Actioner schalten hier erst gar nicht ein - für Leute, die besondere Erzählstrukturen mögen, ist 11:14 - elevenfourteen der absolute Bringer.
5
Die Erzählweise erinnert doch stark an "Snatch, Schweine und Diamanten" aber ohne an dessen schwarzhumorigen Art heranzukommen. Die "zufälligen" Geschichten sind daher schnell durchschaut. Am Ende des Films löst sich das Meiste auf. Troztdem hat der Film lose Enden. Was machen die 2 flüchtenden aus dem Polizeiwagen? Was geschieht mit dem vermeintlichen "Raser" der eigentlich Niemand überfahren hat? Und dies könnte man mit allen Charakteren des Films weiterführen. Die Auflösung ist nur auf den Moment 23.14 Uhr konzentriert. Was danach geschieht, lässt der Film völlig offen. Einige Highlights hat der Film. Z.b. die Pimmel- und Friedhofsszene! Obwohl der Film kurzweilig ist, kann er nicht überzeugen. Er gehört in Sparte Film, den man schnell vergisst. Daher meine Beurteilung: 5 von 10 Punkte. Muss man nicht gesehen haben!
0
Eines muss im Vorhinein klar gestellt sein: Wer einen rensthaften Thriller will, der ist hier definitiv falsch. Der Film ist nicht wirklich ernst zu nehmen und will auch nicht ernst genommen werden. Zum Inhalt:Es geht um eine Kleinstadt gegen 11 Uhr Abends, in der sich das Schicksal von verschiedenen Menschen , die normalerweise nichts miteinander zutuenhaben überschneidet. Dementsprechend wird die Story aus verschiedenen Blickwinkeln Stück für Stück weitererzählt. Die einzelnen Handlungsstränge überschneiden sich dabei und es entstehen die Haarsträubensten Situationen. Zur eigentlichen Rezesion: Der Film ist eine gut gemachte aber leider völlig Sinnfreie Rabenschwarze Komödie mit guten Hauptdarstellern. Von mir gibts dafür 7/10 Punkte.
7
Hier haben wir mal wieder einen Film, der aus verschiedenen Charakter - Perspektiven gezeigt wird. Alles spielt sich zur selben Zeit, nämlich 11:14 pm ab. Die Ideen im Film sind nicht schlecht und auch gut umgesetzt, man beachte den abgeschossenen Penis des einen Teen, oder den eingeschlagenen Schädel während des Friedhofssex. Man erwischt sich öfter beim kichern und schmunzeln, da eine gehörige Portion schwarzer Humor dabei ist. Aber auch bleibt der Film durchaus spannend und hat eine sehr seltsame (aber coole) Begleitmusik in vielen Szenen. Für Thriller Fans, und Fans von verdrehten, teils rückwärts laufenden Filmen, würde ich sagen, auf jeden Fall hier reinschauen, es lohnt sich! 7/10 Punkte
6
Gesehen, vergessen... Ich muss leider der Kritik von Chili ein wenig zustimmen, irgendwie kam einem alles bekannt vor. Es gab gute Twists, die Charaktere allerdings trieften nur so vor Klischeehaftigkeit (Die urböse Femme-Fatale, die dummen Jugendlichen usw.). Das ganze als tarantino-esk zu bezeichnen, wäre wohl übertrieben. Und wenn jeder kriegt, was er verdient, ist alles bestens. Oder?