Review

Mein erster Eindruck nach 11:14 ist: Kurz und knackig!

In den gerade einmal 85min hat der Regisseur (und Drehbuchautor) Greg Marcks es geschafft, dass ich mich keine Sekunde gelangweilt habe. Immer ist etwas los, lauert ein Witz oder eine spannende Szene.

Die Filmart gab es zwar schon häufiger, trotzdem zähle ich 11:14 zu einem überdurchschnittlichen Vertreter. Mehrere Storylines in einer Kleinstadt, wo man zu Beginn noch denkt: Wie gehören die jetzt zusammen? Warum liegt auf dem Friedhof eine Bowling Kugel, oder: Wie kommt der Tote in den Kofferraum?
Doch ich kann jeden beruhigen, der aufmerksame Zuschauer wird nach 85min die Gesamt - Storyline verstanden haben!

Was mir daran sehr gefallen hat, dass die Abschnitte zeitlich nicht geordnet waren, aber trotzdem am Ende das Gesamtbild perfekt hergestellt werden konnte - vorausgesetzt man hat aufgepasst.
Außerdem lauert an vielen Ecken eine lustige Situation bzw. schwarzer Humor. Ich zumindest habe mich an einigen Stellen köstlich amüsiert.

Schauspieler möchte ich jetzt nicht hervorheben, denn 11:14 stellt sicher nicht den Anspruch ein Blockbuster mit Hollywood Größen zu sein, viel mehr kann ich attestieren, dass sie ihrem Zweck bestens dienten und authentisch auf mich wirkten (was wohl einem großen Lob gleich kommt).
Der Soundtrack ist sehr passend und untermalt den Film sehr stimmungsvoll und spritzig.
An Regie und Schnitt gibt es ebenfalls nichts zu meckern, sondern nur zu loben.

Fazit: Insgesamt ist 11:14 sicher kein Novum oder der! Film schlechthin, doch wer gerne mitdenkt und kurz und knackig eine interessante Story dargeboten bekommen möchte, der liegt hier goldrichtig.

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