iHaveCNit: Snake Eyes: GI Joe Origins (2021) – Robert Schwentke – Paramount
Deutscher Kinostart: 19.08.2021
gesehen am 24.08.2021 in Samsung ONYX LED
Kinopolis Main-Taunus-Zentrum – Kinosaal 6 – Reihe 13, Platz 21 – 20:40 Uhr
Auch wenn ich keinen Bezug zu den Spielzeugfiguren als auch der Zeichentrickserie habe und die beiden GI-Joe-Filme mich nicht wirklich überzeugt haben, habe ich mir „Snake Eyes: GI Joe Origins“ mal auf die Liste gesetzt, weil zumindest im Trailer der Look und die Action relativ gut ausgesehen hat.
Ein kleiner Junge beobachtet, wie sein Vater ermordet wird. Von Rache getrieben zieht der selbsternannte „Snake Eyes“ durchs Leben, bis er von den Yakuza angeheuert wird, um sowohl den Arashikage-Clan zu unterwandern als auch diesem Clan ein wichtiges Artefakt zu entwenden. Während er langsam das Vertrauen des Clans gewinnt, wachsen in ihm Spannungen und auch die ein oder andere Entwicklung lassen ihn an dieser Mission zweifeln.
Der Film hat mir einigermaßen gut gefallen und ich habe in gewissen Rahmen auch hier einen besseren Zugang bekommen als es das der Fall war bei den vorherigen GI Joe-Filmen gewesen ist. Der Aufbau des Films ist etwas holprig, kann sich aber dann etwas fangen. Der Plot lebt von einer Mischung aus mehreren Elementen, Rache, mehrbödiger Thriller, Origin-Story. Das sorgt natürlich zu einem dafür, dass der Film etwas überladen wirkt, aber dafür bleibt hier bis auf die Spannungen und Dynamiken innerhalb von „Snake Eyes“ relativ oberflächlich, so dass dies nicht stark ins Gewicht fällt. Der Film wirkt hier wie ein Studioprodukt, dass sich einem gewissen Filmmarkt und einer Zielgruppe anbiedern möchte. Die Action selbst mag zwar schön und gut sein, aber leider ist die Inszenierung der Action weit hinter ihren Möglichkeiten – vor allem, wenn man kampfsporterfahrene Leute wie zum Beispiel Iko Uwais und auch den Footballer und Wrestler Mojo Rawley vor der Kamera hat. Etwas, was diesem Film auch hätte besser zu Gesicht gestanden wäre, wenn er sich nicht so verdammt ernst genommen hätte und einfach vom Selbstverständnis mehr in die Richtung selbstironischer Quatsch gegangen wäre. So bewegt sich „Snake Eyes“ eher qualitativ in die Richtung eines „The Wolverine“ als in die Richtung eines „Batman Begins“.
„Snake Eyes: GI Joe Origins“ - My First Look – 6/10 Punkte.