Review

Liebe geht durch den Magen

Das Trüffelschwein des Einsiedlers Rob (Nicolas Cage) wird entführt! Kurzerhand reist Rob in die Stadt, besorgt sich ein paar großkalibrige Waffen und...von wegen!

PIG ist seit langem mal wieder einer dieser Filme, in denen Nicolas Cage zeigen will, dass er schauspielern kann. Und das bedeutet in dem Fall: blutig und ungewaschen durch die Gegend schlurfen, ohne viel zu sagen. Das ist zwar seriöser als seine letzten Auftritte in diversen B- und C-Werken aus der DTV-Hölle, oscarverdächtig ist es allerdings nicht gerade.

In Regisseur Michael Sarnoski hat er einen Verbündeten gefunden. Der inszeniert seinen ersten Langfilm so langsam, dass Slow Food daneben wie eine 5-Minuten-Terrine wirkt (die ursprüngliche Schnittfassung war sogar noch eine Stunde länger).

So ist aus PIG ein ganz schönes Drama über Liebe, Verlust und was im Leben wirklich wichtig ist, geworden, das seine Botschaft manchmal allerdings arg arthousig präsentiert.

Wie Trüffel – not for everybody.

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