Review

Ganz schwierig den Film zu beurteilen. Er lässt sich in so gar kein bekanntes Schema pressen. Ziemlich verstörend - irgendwo hab ich den Begriff „Gender-Gore“ gelesen. Das trifft es imo ganz gut.

Junge Frau mit titelgebender Titanplatte im Kopf tötet einen „Fan“ und hat danach Sex mit einem Auto (!). Nach weiteren Morden und mittlerweile schwanger (vom Auto?) flüchtet sie und gibt sich als der lange vermisste Sohn von Vincent aus.

Die Verwandlung von Alexia (so ihr Name) in den Sohn von Vincent ist eine darstellerische Tour de Force.

Überhaupt ist die Hauptdarstellerin Agathe Rouseselle in ihrer ersten Rolle DIE Entdeckung. Sie schont sich nicht und zeigt vollen Körpereinsatz. Man leidet förmlich mit ihr.

Das Ende ist dann konsequent drastisch und lässt einen im ersten Augenblick fassungslos zurück - was hab ich da gerade gesehen.

Kein Film für nebenbei - da muss man sich drauf einlassen. Ist mir nur bedingt gelungen. Der Film schreit nahezu nach einer Zweitsichtung - irgendwann.

Der Film wurde mir von Koch Films als Ansichtsexemplar zur Verfügung gestellt.

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