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Sexuelle Freizügigkeit inmitten einer prüden, ländlichen Einöde. RED LATEX braucht eine gewisse Zeit, um in Fahrt zu kommen. Vermutlich ist das Dargestellte (u.a. ein bisschen Femdom, ein wenig Flogging, einmal Dildo-Analsex) für die Sehgewohnheiten des konservativen, katholischen Argentinien bereits extrem und zu viel des Guten. Ich hatte trotzdem mehr erwartet, auch wenn z.B. ein vergleichbarer TOKIO DEKADENZ 2 sicherlich nicht als Maßstab herhalten dürfte, denn mit den Japanern kann so gut wie niemand mithalten. Andere Länder, anderer Toleranz für SM-Ausschweifungen. Während der sinnliche/sexuelle Part also nicht ganz schockt, geht der Menschliche und Dramatische auch eher unter. Darum: nicht völlig misslungen, keineswegs unästhetisch, aber inhaltlich etwas banal. Dieser Folterkeller bietet seinen Kunden und Zuschauern nur das absolute Standardprogramm.

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