Die Römer dehnen um das Jahr 50 v. Chr. ihr Reich immer weiter aus, wovon nun auch Britannien betroffen ist. Cäsar errichtet auf der Insel eine Streitmacht, die die Insel binnen weniger Wochen erobern soll. Der Brite Teefax, ein Vetter von Asterix, reist deshalb ins gallische Dorf, um Hilfe zu erbitten. Asterix und Obelix machen sich auf den Weg und lernen dabei auch viel über die britische Kultur...
"Asterix bei den Briten" hält sich nach "Asterix - Sieg über Cäsar" wieder voll an die Comicvorlage, die erfreulicherweise zu den Besten gehört. Der Film wirkt so nie überhastet, aber auch nicht zu langatmig und schafft es neben der (für einen Kinderfilm) spannenden Story viele Seitenhiebe auf die Inselbewohner unterzubringen. Einfach toll, wie überspitzt die Britannier dargestellt werden und wie hier auf ihre Eigenarten und ihre heutigen Besonderheiten (z.B. Linksverkehr) angespielt wird. Die Schauplätze sind typisch-britisch ausgefallen, von saftig grünen Wiesen bis hin zur heutigen Weltmetropole London ist alles dabei, stets schön gezeichnet.
Als Spannungsfaktor dient fast die komplette Laufzeit über die Jagd nach dem Fass mit Zaubertrank, welches von den Römern aus mehrfach den Besitzer wechselt und die Gallier immer wieder an neue Locations führt, bis ein Rugbyspiel den Höhepunkt bildet. Natürlich vergeht die Zeit dabei wie im Flug und macht "Asterix bei den Briten" zu einem Volltreffer, den Fans immer wieder sehen können und der dank vieler hintergründiger Gags, die sich wieder an den alten Teilen orientieren, der witzigste der Asterix-Filme ist.