Review

Auf der Insel sind die Römer los

50 vor Christus: Cäsar will das römische Reich vergrößern und das nächste zu erobernde Land ist Britannien. So wird also eine Flotte römischer Galeeren ausgesandt, um die Insel im Sturm zu nehmen. Die Briten geben ihr Land selbstverständlich nicht freiwillig her, sondern kämpfen verbissen gegen die Eindinglinge. Sportsmänner wie sie aber sind legen sie jeden Tag um 5 Uhr eine Kampfpause ein, schließlich ist Teatime bzw. Weekend.

Genau das will sich Cäsar nun zu nutze machen. Prompt schlägt er während einer solchen Kampfpause zu und macht so schnell klar, wer hier von nun an den Ton angibt. Ganz Britannien hat er somit unterworfen. Ganz Britannien? Stimmt nicht ganz, denn ein kleines Dorf, in dem Asterix Vetter Teefax wohnt, leistet immer noch Widerstand. Da sein Dorf leider nicht über einen schlauen Druiden wie Miraculix verfügt, macht er sich auf den Weg nach Gallien, um Hilfe anzufordern. So geht es für Asterix, Obelix und Idefix wieder einmal ein ferne Gefilde, wo es reichlich Römer zu vermöbeln gilt.


Die Asterix-Filme der 80er Jahre empfinde ich als die besten der Reihe, da hier der Humor etwas trockener rüberkommt als bei den ersten beiden Filmen und auch die Story durchgängig unterhaltsam ist. Von diesen 3 ist Bei Den Briten wiederum mein Favorit, hauptsächlich wegen der sehr guten Synchro und der deutlichen Anlehnung an die Comicvorlage.

Schön auch zu sehen, das in diesem Film nicht nur die Römer auf die Schippe genommen werden, sondern auch einige Eigenheiten der Briten (Linksverkehr, gewöhnungsbedürftiges Essen) gekonnt durch den Kakao gezogen werden - selbstverständlich immer mit einem Augenzwinkern.

Ein zeitlos guter Trickfilm, der nicht nur für Kinder geeignet ist. Hoffentlich kommt irgendwann nochmal eine Verfilmung, die dann aber nicht dem Animationswahn verfällt sondern weiterhin traditionell handgezeichnet ist.

Details
Ähnliche Filme