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Island. Das Land der Sons & der Dóttirs, der Elfen & der Trolle, der Björk & der Vulkane, der Quellen & der Geysire, der Pferde & der Schafe. Und der süßen kleinen Lämml...-what-the-fuck?

Ja, es ward ein Lämmlein geboren, mit süßem Schafskopf & -ohren, es hatte eine Klaue & eine Hand & ging aufrecht im Gewand. Ein seltsamer Film. Ein sehr seltsamer Film. Maria (Noomi Rapace) & Ingvar (Hilmir Snær Guðnason) leben am Land & sind Schafsbauern. Eines Tages wird das Menschenlamm geboren & die beiden ziehen es als ihr Kind groß. Das Kleine heißt Ada, es ist neugierig, brav, schläft in einem Bettchen & kuschelt gern mit Maria & Ingvar.

Ich kann mir nicht helfen, aber ich finde die in eine wildromantische Naturlandschaft eingebettete Geschichte sehr berührend. Erklärt wird gar nichts. Es ist, wie es ist: Mysteriös & merkwürdig. Die Stimmung ist einerseits rau & trostlos & unterschwellig bedrohlich (die über die Wiesen gleitende Kamera deutet an, dass da draußen etwas lauert), andererseits aber auch erstaunlich warmherzig. Lamb ist definitiv ein faszinierender & außergewöhnlicher Film, der (bei mir) hängen bleibt. Einmal eine etwas andere Familiengeschichte.

8,5/10

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