Review

Keine Musiksubgenredoku


Blumhouse Hauptquartier
Produktionsmeeting
Für „The Deep House“

Produzent 1: „Was sollen wir mit unseren restlichen zwei Millionen Budget machen? Abschreiben oder noch etwas produzieren?“
Produzent 2: „Einen Geisterhausfilm! Das geht immer.“
P1: „Davon haben wir doch schon mehr als genug…“
P2: „Aber nicht unter Wasser! Ha!“

Produzent 3: „Blubber Blubber“

P1: „Uuuuh. Klingt interessant. Aber auch teuer. Kriegen wir das für die zwei Mio hin? Hast du schon wen für die Regie? Um was soll’s genauer gehen?“
P2: „Zwei Taucher in einem französischen See finden ein schauriges Haus UNTER Wasser. Das wird der Hammer und ich hätte da schon eine fähige Crew.“
P1: „Du machst mich neugierig…“
P2: „Die zwei Franzosen von diesem „Inside“-Knaller von vor ein paar Jahren drehen gerade flott was weg und sind bezahlbar, frei, willig.“

P3: „Blubber Blubber“

P1: „Perfekt. Wird’s denn sonst ein ganz normaler, generischer Haunted House'ler? Oder gibt’s Besonderheiten ?“
P2: „Nein, außer dem Wasser alles beim Alten. Klischees, Jumpscares, Geister. Sogar Found Footage weil das immer so gut ankommt. Alles unter Bord.“
P1: „Ich werd schon ganz kribbelig. Geil. Schön unruhige Kamera. Alles dunkel und unübersichtlich. Das verbreitet Panik. Besonders unter Kritikern^^“.
P2: „Genau. Wie eine Mischung aus „Underwater“, „Blair Witch“ und „Katakomben“. Mit einem Schuss „Bioshock“ in billiger.“
P1: „Ich bin überzeugt. Das wird was. Das gab's noch nie.“
P2: „Naja, zumindest noch nie dermaßen nass…“
P1: „Hehehe, nennt uns feuchte Banditen!“
P2: „Muahahaha!“

P3: „Blubber Blubber“

Fazit: trotz schaurigem Klangteppich und sicher herausfordernder Aufnahmen ein doch arg wässriger Haunted House-Blender mit blubberndem Gimmick. Auf keinen Fall fresh. Egal wie kühl der See sein mag. 

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