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Dieser Neowestern konnte mich nicht überzeugen. Bis auf Autos, Telefone und elektrisches Licht unterscheidet er sich nicht von klassischen Western, die zur Zeit des Wilden Westen spielen, in denen ein übereifriger, das Gesetz bedingungslos vertretende Sheriff einem reichen Schurken lästig wird, der dann kleine Ganoven zur Erledigung der Drecksarbeit anheuert. Der Plot ist simpel gestrickt und die Erzählung zieht sich ganz gewaltig. Alle Handlanger des Viehbarons sowie die Stadtabgeordneten sind eindimensional korrupt und habgierig. Die größte Sünde des Films besteht jedoch darin, dass er es nicht schafft, den charismatischen Kultschauspieler Orson Welles gewinnbringend für sich zu nutzen. Welles hat hier kaum Präsenz, blickt höchstens mal verdutzt oder besorgt drein, aber verblasst beinahe neben seinen paar Schergen, was überhaupt nicht sein dürfte!

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