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Irgendwo zwischen James Bond und DIABOLIK, auf jeden Fall ein Vertreter der in den 60ern so beliebten campy und leicht futuristisch angehauchten Superagenten-und-Supergauner-Flicks. Der schräge Eurotrasher strotzt nur so vor bekloppten Gadgets, die damals sicherlich als technisch erstklassig erachtet wurden, aber heute bereits längst museumsreif wirken (z.B. der riesige Fotoapparat!). Zwischen all den kernigen Kerlen ist vor allem Rossana Podestà großartig, die im hautengen Leder-Overall eine Emma Peel würdig beerbt. Austin Powers wäre hellauf begeistert und würde sich gleich zu Hause fühlen in dieser groovy bunten Welt mit ihrer unbedarften Leichtigkeit. Es gibt darin aber auch schlecht verkleidete Transvestiten, nationale Stereotypen (die Deutschen und Lateinamerikaner werden u.a. veräppelt) und mal wieder so eine impertinet süßlich winselnde Hauptmelodie.

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