Inhalt:
In China, kurz nach der bürgerlichen Revolution. Ein Mann der einstigen, kaiserlichen Manchu-Garde, er wurde von 5 Kämpfern herausgefordert, und unterlag in dieser Auseinandersetzung. Er erliegt schließlich nach vielen Jahren seinen Verletzungen, die in eine lange Krankheit mündeten.
Der Sohn dieses Mannes, ist Kang Si Man (Hau Chiu-Sing). Er erfährt von all dem, als sein Vater (Cheung Chok-Chow) im Sterben liegt.
Kang will zusammen mit seinen Brüdern (Chiang Tao, Ho Kei-Cheong) seinen Vater rächen. Die meisten der 5 Männer sind tot, doch sie haben Söhne, und diese sollen der Rache zum Opfer fallen, getötet oder zumindest schwer verletzt bzw. so tief gedemütigt werden, dass sie nie mehr kämpfen. Alle sind Meister in einer tödlichen KungFu-Technik.
Als erstes muss Master Wong (Mak Tin-Yan) eine schwere Niederlage einstecken.
Durch Intrigen hetzen die 3 Kang-Brüder die anderen Söhne der 5 Kämpfer gegeneinander auf. 2 werden getötet, 2 schwer verletzt.
Der 5. Kämpfer ist Master Chin. Dieser hat einen Sohn, Chun Ming (Billy Chong), den er alsbald verheiraten will. Kandidatin ist die schöne Shao Yi (Annie Liu). Beide kennen sich nicht, und zeigen keinen Willen, sich zu heiraten. Shao Yi gibt sich als Mann aus, und geht ihrer Wege.
Sie und Chun Ming begegnen sich, und finden Gefallen einander. Und Shao Yi ist nicht nur schön, sondern auch clever. Sie durchkreuzt die neueste Intrige der Kang-Brüder.
Master Chin ist klar, Chun Ming muss die Sache in die Hand nehmen, und die Kang-Brüder zur Strecke bringen, ihnen das Handwerk legen.
Dazu muss Chun Ming in einer speziellen KungFu-Technik ausgebildet werden. Sein Sifu wird Master Chao Ming (Wong Chi-Ming).
Ein gnadenloses, eisenhartes Training steht nunmehr Chun Ming bevor.
Dann kommt es zum Show-Down mit den 3 Kang-Brüdern. Chun Ming nimmt sie sich einzeln vor.., nicht um sie unbedingt zu töten, sondern um sie zu demütigen......
Fazit:
Ohne nicht zumindest die beiden in der BRD bekanntesten Streifen von Billy Chong hier zu besprechen, kann mein Werk auf dieser website nicht sein.
Billy Chong, der Mann aus Magelang auf der Insel Java.., der gut aussehende, indonesische KungFu-Held, Schwarm der Mädchen und Liebling der Frauen.
Er drehte nur wenige Filme für Labels aus Hongkong.., und sowohl dieser Streifen hier, als auch "Crystal Fist" ("Knochenbrecher halt die Ohren steif"), sie sind die beiden bekanntesten Eastern in Deutschland, in denen Billy Chong die Hauptrolle spielte.
Im Jahre 1980 drehte Regisseur Lin Chan-Wai für die Filmgesellschaft "The Eternal Film Co." in Hongkong, diesen insgesamt spritzig-flotten KungFu-Actioner mit Billy Chong.
In hell-klaren Bildern gehalten, in durchaus gediegener Eastern-Atmosphäre, erzählt Lin Chan-Wai eine etwas konstruiert und hingebogen wirkende Storyline, die aber mit Tempo inszeniert und mit vielen kernigen, knallhart-intensiven Fights, viel KungFu-Action garniert ist, und in ein starkes Finale mündet.
Manches ist hinkonstruiert wirkend, die Handlungen der Darsteller nicht immer rational. Doch durch das Intrigenspiel der Villains, ihre Gegner aufeinander zu hetzen, sich erst gegenseitig zu verausgaben, um sie geschwächt, sich dann erst selbst zur Brust zu nehmen, ist die Storyline auch schon wieder irgendwie besonders.
Und man bleibt als Betrachter am Ball. Natürlich dient die Geschichte, eine Rache-Story letztendlich, auch wieder dazu, viele KungFu-Fights aufzureihen, die Action steht im Focus, ist ja ganz klar.
Und so mündet denn alles zielgerichtet, in ein furioses KungFu-Action-Spektakel im letzten Drittel dieses Eastern.
Billy Chong ist hier der Held, der attraktive Darsteller aus Java. Statt eines Jackie-Chan-Verschnitts versucht er eigene Akzente zu setzen, will eher smart rüberkommen, denn als KungFu-Clown ala Jackie.
Das tut der Sache ganz gut, und Billy besitzt eine enorme Physis und Agilität, die er mit in seine Figur einbringt. Und er trainiert bis zum Exzess, und fightet wie besessen. Eine starke physische Performance von Billy Chong, ein Streifen für seine Fans.
Die kleine Love-Story mit Annie Liu bleibt an der Oberfläche, und wird eh nur marginal angekratzt. Die hübsche Annie ist was für´s Auge, und dumm ist sie auch nicht.
Alle spielen soweit solide, und Wong Chi-Ming ist der gewitzte Sifu, locker im Auftreten, aber als Sifu verlangt er denn seinem Schüler alles ab.
Die Villains beherrschen lange Zeit die Szenerie: Hau Chiu-Sing ("Hurra, die Knochenbrecher sind da!", "Five Superfighters"), ist diesmal der Oberbösewicht. Und sein Jähzorn, sein Hass, seine Rache-Lust, sie ist nicht unbedingt vordergründig in seinem Gebaren, aber es brodelt in ihm, das merkt man.
An seiner Seite: Chiang Tao und Ho Kei-Cheong..., eher hitzige Typen, die Hau Chiu-Sing da flankieren.., Chiang Tao, wie ihn die Eastern-Fans kennen, er legt ja immer eine hohe Intensität in seine Darstellungen.
Wichtigstes ist die KungFu-Action. Zwar zunächst kernige Kämpfe, doch wirken sie all zu routiniert, und technisch noch nicht so ausgefeilt.
Doch steigert sich dies noch so richtig.., die obligatorischen Ausbildungssequenzen machen aus Billy Chong einen Superfighter.., und die Kämpfe werden immer härter, dynamischer und intensiver.
Das Finale haut richtig einen raus..., ein klasse Endfight, voller hochdramatischer, knallharter KungFu-Action. Mit viel mehr Drive und höchstem physischen Einsatz werden hier 3 KungFu-Duelle geboten, 3 atemberaubende Fights, supi.
"Die Superfaust der Shaolin" ("Super Dragon"), bietet das, was Eastern-Fans sehen wollen und erwarten.
Die Story ist da nur der Aufhänger, und geht im wesentlichen so in Ordnung..., und die KungFu-Action rockt, vor allem im letzten Drittel.
So kann sich dieser Billy Chong-Eastern noch knappe 7/10 Punkte redlich erfighten.