Endlich hab ich Alejandro Jodorowsky's berühmten El Topo auch gesehen und muss sagen, dass es sich gelohnt hat ... und wie.
Der Film erzählt die Geschichte von El Topo, der sich auf den Weg macht, um die vier Meister der Wüste zu besiegen. Man wird Zuschauer auf einer bizarren Reise.
El Topo ist sehr schwierig zu beschreiben, da die Handlung nur sehr schwer zu verstehen ist und mache Szenen irgendwie ... naja ... ziemlich komisch wirken (wer hat schon mal in der Wüste Kaninchnen gesehen, die einfach so sterben?). Zudem strotz der Film nur so von christlicher Symbolik und Anspielungen der Bibel. Doch gepaart mit der relativ harten Gewalt, Krüppeln, Blut, Sexualität und vielen anderen moralisch bedenklichen Szenen, ergibt das ein surreales Filmerlebnis, der wirklich mehr als nur ein normaler Spielfilm ist.
Technisch ist der Film auf ziemlich hohem Niveau. Es gibt nichts zu meckern. Perfekt.
Die einen werden den Film lieben, die anderen werden ihn hassen und nach 10 Minuten abstellen.
Die Geschichte von El Topo ist eine groteske Bilderflut, die deutlich mehr als nur ein Film ist. 10/10