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Da hat das britische Manga Videolabel wirklich mal Mist gebaut und eine dreiteilige Miniserie so kaputt geschnippselt und gekürzt, dass der Betrachter Hals über Kopf in ein Abenteuer hinein katapultiert wird, in welchem er sich trotz banaler Figuren und einfacher Handlungsabläufe gar nicht erst zurechtfinden kann. Nicht dass die ungekürzte Version wesentlich besser wäre, denn vergleichbare Serien über Riesenroboter im Dienste des Guten sind uns ja auch allen aus unserer Jugend bekannt, u.a. SABER RIDER UND DIE STAR SHERIFFS, und in Japan gibt es diese Geschichten wie Sand am Meer. Der einzige Moment, der DANGAIOH von der Masse ähnlicher Produktionen unterscheidet, ist der, wo der Schurke ein kleines, halbnacktes Mädchen mit Elektroschocks foltert, aber diese kleine Szene allein ist noch nicht identitätsstiftend. Fazit: Robo-Randale von der Stange und der Beweis, dass nicht alle Animes automatisch cool sind.