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Die Geschichte vom Sohn aus bürgerlichen Verhältnissen, dem trotz des Suizids des bankrotten Vaters der gesellschaftlichen Aufstieg gelingt, beginnend indem er als minderer Hotelbediensteter die speziellen Wünsche vor allem weiblicher Gäste erfüllt, folgt nur in Grundzügen der Romanvorlage von Thomas Mann, ist aber von Detlev Buck ("Männerpension" 1996, "Die Vermessung der Welt" 2012) mit gewohnt leichter Hand inszeniert und neben den überzeugenden Hauptdarstellern Jannnis Niewöhner ("Narziss und Goldmund" 2020) und Liv Lisa Fries ("Babylon Berlin" TV ab 2017) bis in die kleinste Rolle top besetzt. 7/10