Review

iHaveCNit: Mona Lisa and The Blood Moon (2022) – Ana Lily Amirpour – Weltkino
Deutscher Kinostart: 06.10.2022
gesehen am 21.09.2022 in OmU in der Spotlight-Sneak
Arthouse-Kinos Frankfurt – Kleine Harmonie – Reihe 3, Platz 9 – 21:00 Uhr

In einer ganz frischen Sneak wurde auch ich mal richtig überrascht, weil ich weder von diesem Film Kenntnis hatte und dieser auch nicht auf meiner Liste stand. Die Überraschung war natürlich auch positiver Natur bei Ana Lily Amirpours „Mona Lisa and The Blood Moon“.

Es ist Blutmond in New Orleans. An einem dieser Nächte flieht die mit übersinnlichen Fähigkeiten gesegnete Asiatin Mona Lisa aus eine Hafteinrichtung für psychisch Erkrankte. Auf ihrem Pfad der Zerstörung macht sie schließlich Bekanntschaft mit diversen verrückten Menschen wie dem DJ Fuzz und der Nachtclubtänzerin Bonnie.

„Mona Lisa and The Blood Moon“ besticht zum einen mit einer großartigen Kameraarbeit von Pawel Pogorzelski, die auch mit der Lichtsetzung aus dem Setting des nächtlichen New Orleans eine beeindruckende, stimmige Atmosphäre schafft. Darüberhinaus bekommen wir zum einen die aus „Burning“ bekannte Koreanerin Jong-Seo Jeon in der Hauptrolle zu sehen und auch zur Abwechslung mal großartige Rollen für Kate Hudson und Ed Skrein. Das Interessante ist hier, dass die Charaktere selbst sehr ambivalent geschrieben und gespielt werden, womit die Grenzen zwischen Gut und Böse auch nicht immer ganz klar sind. Der Film schafft in seiner Inszenierung selbst aus kleinen, sehr banalen Momenten intensive Spannung herauszuholen und ist auch nicht nur in der Darstellung von Gewalt und Brutalität im eigentlichen Horror-Bereich sehr knallhart und konsequent.

„Mona Lisa and The Blood Moon“ - My First Look – 8/10 Punkte.

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