Politisch korrekt muss natürlich auch die chinesisch-asiatische Welt ins Marveluniversum eingebunden werden. Das geschieht im Rahmen eines bunt-gigantischen Kitsch-Feuerwerks. Die Ausgangslage der Story hatte ja neugierig gemacht, zumal es ja seit dem ersten Iron Man immer wieder mal Verweise auf die mysteriöse Verbrecherorganisation der 10 Ringe gab. Was hätte man daraus machen können, zumal der Held der Sohn eines Oberbösewichtes ist. Aber statt einer Shakespeare-gleichen düsteren Story gibt es hier ein Schmalz-Feuerwerk der Oberklasse. Wer an diesem bunten Treiben Gefallen findet, mag Shang-Chi für den besten Marvelfilm aller Zeiten halten. Ich halte ihn für einen der Schlechtesten. Und das lag weder an Tony Leung noch an Simu Liu, denn die machen ihre Sache gut. Was man vom Drehbuch nicht sagen kann.