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And in the words of AC/DC: "We roll tonight, to the guitar bite, and for those about to rock, I salute you."

Dewey Finn (Jack Black) ist Rockmusiker mit Leib & Seele. So begeistert er den Rock lebt, so sehr bleibt der Erfolg aus. Als das Geld wieder mal knapp ist, gibt er sich als sein Mitbewohner Ned Schneebly aus & nimmt eine Stelle als Aushilfslehrer in einer konservativen Privatschule an, die von der strengen Rektorin Rosalie Mullins (Joan Cusack) geleitet wird. Eigentlich hat er nur vor, die Zeit totzuschlagen & abzukassieren, doch als er die Kids beim Musikunterricht sieht, macht es in ihm klick & er startet mit ihnen ein geheimes Musikprojekt.

Ich war kein Jack-Black-Fan. Sein Humor, seine Mimik, sein körperbetontes Schauspiel, nein, das war nicht wirklich meins. Dann habe ich School of Rock gesehen & was Black hier abzieht, ist schlichtweg genial. Fan oder Nicht-Fan, diese großartige Leistung muss ich neidlos anerkennen. Denn dies hier ist die große Jack-Black-Show. Der Mann fegt mit einer dermaßen unbändigen Energie & einer niemals abebbenden Leidenschaft durch Richard Linklaters Film, dass er in kürzester Zeit mein Herz eroberte.

Das Zusammenspiel mit den Kids ist erste Sahne, meist gewitzt & humorvoll, manchmal sogar berührend. School of Rock ist ein grandioses, mitreißendes Rockmusik-Märchen, das gewiss keinem Reality-Check standhält (deshalb auch Märchen), das aber so lässig & sympathisch & gutgelaunt fetzt, dass man sich glatt wünscht, man wäre wieder Kind & würde in Deweys Klasse sitzen. Nein, ich war kein Jack-Black-Fan. Aber nach School of Rock bin ich es. Zumindest ein bisschen.

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