Review

iHaveCNit: Beckenrand Sheriff (2021) – Marcus H. Rosenmüller – Leonine Studios
Deutscher Kinostart: 09.09.2021
gesehen am 10.09.2021
Kinopolis Main-Taunus-Zentrum – Kinosaal 12 – Reihe 16, Platz 14 – 17:20 Uhr

Zwischen ein paar ernsten Filmen ist auch immer wieder Platz für Komödien in meinem Kinokalender. Da passte spontan Marcus H. Rosenmüllers „Beckenrand Sheriff“ ganz gut, den ich nach der ersten Sichtung des Trailers auf meine Liste gesetzt habe. Der Kinobesuch war mal wieder ein sehr spaßiges und unterhaltsames Erlebnis.

Karl Kruse ist seit Jahrzehnten Schwimmmeister in einem Freibad. Mit seinem Kontrollwahn hat er einen Großteil der Kundschaft vergrault, so dass das Bad aufgrund einer unrentablen Situation für ein großes Bauprojekt abgerissen werden soll. So hat Karl Kruse trotz all seiner eigenen Unzulänglichkeiten alle Hände voll zu tun Mittel und Wege zu finden, das Bad zu erhalten. Dabei helfen im das im Bad trainierende Wasserballteam und der nigerianische Flüchtling Sali, der selbst einen eigenen Plan mit seiner Aushilfe im Freibad verfolgt.

Der Film ist ein unfassbar spaßiges Erlebnis im Kino gewesen und hat sehr viel Laune gemacht. Dabei liefert der Film eine große Anzahl an kauzigen Charakteren und auch den ein oder anderen damit verbundenen Nebenschauplatz, der sich am Gerüst des Erhalt des Freibads entlanghangelt. Von typischem Klamauk, Rom-Com, Flüchtlingsdrama, Gesellschaftskritischem Einschlag in Bezug auf Gentrifizierung reißt er sehr viel an. Im Rahmen der notwendigen Unausgewogenheit natürlich relativ oberflächlich und nicht sehr tiefgründig. In seinem Aufbau dreht der Film dann auch mal extrem frei und wirkt damit extrem drüber, wenn alles zusammenkommt. Aber das ganze Ensemble macht sehr viel Spaß – genau wie der Film.

„Beckenrand Sheriff“ - My First Look – 7/10 Punkte.

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