In einer Zeit, in der Computer noch ganze Räume füllten, mutiert der Durchschnittsstudent Dexter Riley durch einen Unfall zum titelgebenden Superhirn. Doch das überbordende Wissen bringt nicht nur Vorteile; Dexter beginnt, seine Freunde aus den Augen zu verlieren und gleichsam ein paar Gangster gegen sich aufzubringen.
Zugegeben, auf die Schuhe habe ich nicht so sehr geachtet, dafür ein bisschen auf die Besetzung. Bekannteste Gesichter dürften zum einen ein gerade mal 18-Jähriger Kurt Russell sein, der den Dexter als Normalo passend rüberbringt. Ihm folgt der Film dann auch durch die Hochs und Tiefs der sich recht vorhersehbar entwickelnden Geschichte. Als Gegenspieler, platzierte man den wohl schon mit einem Schnurrbart auf die Welt gekommenen César Romero, unsterblich geworden durch seine Verkörperung des Joker in der kultigen Batman-Serie nebst Film aus den 60ern. In einer Nebenrolle gibt es dann sogar noch Kurts Russells Vater als Handlanger des Oberschurken zu sehen.
Dexters Abenteuer ist nicht allzu dramatisch, sondern eine lockere Angelegenheit mit hier und da ein bisschen Action, Witz und einer Portion Leichtigkeit. Die Inszenierung ist solide und auf ein jüngeres Publikum zugeschnitten, familienkompatibel und ohne große Längen. Das Ganze wirkt dabei so angenehm naiv und ungefährlich, dass man ihm nicht böse sein kann. Scheinbar sah man es damals ähnlich, brachte es Dexter noch auf zwei weitere Abenteuer und ein Remake in den 90ern.
Ein harmloser Spaß für einen verregneten Sonntagnachmittag.