Es ist 1978. In einem kleinen Ort in North Carolina verschwinden Kinder – entführt von einem schwarz gekleideten Magier mit schwarzen Luftballons in seinem Abracadabra-Van. Finn, das aktuelle Opfer des „Grabbers“ hat nicht nur eine Schwester mit übersinnlicher Begabung, sondern auch einen alten, längst von der Leitung gekappten Telefonapparat in seinem Verlies, der plötzlich klingelt…
THE BLACK PHONE ist zusammen mit STRANGER THINGS wohl eine der atmosphärisch besten Stephen King-Verfilmung, die gar nicht auf einer seiner Vorlagen beruht. Obwohl – die verfilmte Kurzgeschichte stammt von Joe Hill, der seinem Vater ja schon seit geraumer Zeit literarisch nacheifert.
So verwundert es nicht, dass hier doch einige seiner Stammmotive auftauchen. Auch an Guillermo del Torros THE DEVIL‘S BACKBONE wird man mehrfach erinnert. Alles keine schlechten Referenzen und Scott Derrickson (SINISTER) setzt die Story als übernatürlich angehauchten Coming-of-age-Kidnapping-Thriller sehr stimmungsvoll um – mit tollen (Kinder-)Darstellern und einem unheimlichen Maskendesign by Tom Savini himself.
Lediglich an der Spannungsschraube hätte man noch etwas drehen können.