Der Film handelt von Finney Shaw, einem jungen Teenager, der von einem sadistischen Entführer, bekannt als „The Grabber“, in einem schalldichten Keller eingesperrt wird. Finney entdeckt dort ein altes, schwarz lackiertes Telefon, das scheinbar mit den Geistern früherer Opfer verbunden ist. Diese Geister versuchen, ihm Hinweise und Hilfe zu geben, um dem grausamen Täter zu entkommen. Während Finney ums Überleben kämpft, entwickelt sich ein spannender Kampf zwischen ihm und dem Täter. Neben Finney spielt Ethan Hawke überzeugend den psychopathischen Entführer „The Grabber“. Der Film verbindet Horror mit Mystery-Elementen und einem Hauch Übernatürlichem.
Ethan Hawke spielt seine Rolle als Entführer sehr gut und gibt dem Film viel Atmosphäre. Auch der Kinderdarsteller macht seine Sache solide.
Die Grundidee mit dem schwarzen Telefon und den Geistern ist originell und spannend. Leider wirken einige Plotpunkte, insbesondere die Strafjustiz durch die Geister der früheren Opfer, etwas undurchdacht und klischeehaft.
Der paranormale Aspekt mit den Geistern ist zwar interessant, aber hat den Film unter Umständen schwächer gemacht – ein purer Thriller ohne übernatürliche Elemente hätte das Potenzial vielleicht besser ausgenutzt und mehr Raum für die Psyche des "Grabbers" gegeben.
Insgesamt verschenktes Potenzial, guter Ansatz, aber nicht durchgängig überzeugend. Für einen Horrorfilm mit 103 Minuten Laufzeit kann man sich das anschauen, sofern man ihn nicht bezahlen muss.
Fazit
The Black Phone ist ein solider Horror-Thriller mit starken Darstellern und einer originellen Grundidee, leidet aber unter inkonsistentem Plot und übernatürlichen Elementen, die nicht bei jedem ankommen.