Die Reihe um den ein Beherbergungsgewerbe betreibenden Vampir geht in die vierte Runde. Dabei landete der Teil nicht mal im Kino, sondern direkt im Streaming und es gab auf Sprecherseite ein paar Personalwechsel. Vielleicht hatten manche da schon so eine Vorahnung, denn das Ergebnis überzeugt auf mehreren Ebenen nicht.
Nicht nur Johnny ist in seiner überbordenden Hektik und Blödheit einfach anstrengend, die dauernde Schreierei zerrt irgendwann nicht unerheblich an den Nerven. Der Verwandlungsplot ist an sich nett und immerhin reicht es für ein paar Schmunzler, mehr ist aber nicht drin. Es bleibt das Gefühl, dass man dem Tempo alles untergeordnet hat, das Thema Zugehörigkeit zur Familie wird wiedermal durchgekaut. Dazu tun sich auch in der Konstruktion zu viele Löcher auf, wenn Probleme generiert werden, wo eigentlich keine sind.
Optisch ist Teil vier durchaus ansprechend geraten, da gibt es nichts zu meckern. Ansonsten ist er aber einfach nur laut und anstrengend, was die nicht mal neunzig Minuten zu keinem Vergnügen machen.