Auf der Grundlage von drei Stephen King Geschichten wurde der Episodenfilm „Katzenauge“erstellt,der durchweg unterhält und mit einer leicht hanebüchenen Rahmenhandlung einer herumstreunenden Katze versehen wurde,die dem Ruf eines Geistermädchens folgt.
1.Quitters Inc.
Ein Raucher kommt zu einer Firma,die dem Mann mit höchst brachialen Mitteln das Rauchen abgewöhnen will.Er steht unter ständiger Beobachtung.Sollte er sich eine Zigarette anzünden,wird das schlimme Konsequenzen für seine Familie haben.
Die mit Abstand beste Geschichte,die richtig spannend ist und ein herrlich makaberes Ende hat.Da zündet man sich als Raucher gleich noch eine mehr an,wenn James Woods im Stau steht und der Versuchung nicht widerstehen kann.Gute Darbietung von Alan King,der den dubiosen Chef der Quitters gibt.
2.Der Mauervorsprung
Die Frau eines Millionärs ist fremdgegangen.Der Nebenbuhler wird eingefangen und zu einer Wette gezwungen:Eine Runde auf dem Mauervorsprung außerhalb eines Hochhauses.Wenn er es schafft,kann er die Alte gleich behalten,wenn nicht,ist die Konsequenz eh logisch…
Eine mäßig spannende Story,die leider recht vorhersehbar endet.Wer aber unter Höhenangst leidet und kein Freund von Tauben ist,wird aber auf seine Kosten kommen.Robert Hays agiert hier nur mäßig und wird deutlich von Kenneth McMillan als fiesen Millionär sprichwörtlich an die Wand gespielt.
3.Der General
Die Katze,die wir bisher in den vorherigen Schauplätzen gesehen haben trifft bei der kleinen Amanda und ihren Eltern ein.Vor allem die Mutter will die Katze loswerden,doch Amanda glaubt,dass diese sie in der Nacht beschützen kann,wenn ein Kobold aus der Wand kommt,um ihr den Atem zu rauben.
Diese Geschichte ist weniger spannend,sondern eher(unfreiwillig)komisch.Der Kobold ist kleiner als die Katze und ein totaler Tolpatsch,nebenher gibt er noch Grummeltöne von sich.
Drew Barrymore ist einmal mehr das kleine niedliche Schnuckelchen der 80er und macht alles richtig.Insgesamt bleibt die letzte Episode aber die Schwächste.
Ein temporeicher Episodenfilm,der neben ordentlichen Spannungsmomenten auch ein paar humorige Stellen aufweisen kann und mit größtenteils guten Darstellern überzeugt.
Die Effekte sind zwar reichlich überholt,dafür können aber die Aufnahmen der Katze überzeugen,die sicher recht aufwendig waren,denn jeder Katzenbesitzer weiß,wie eigenwillig Stubentiger sind.
7 von 10 Punkten