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Nach dem bei den Kritikern und beim Publikum durchgefallenen zweiten Teil, hat man sich etwas Zeit gelassen und einen neuen, komödienerfahrenen Regisseur an Bord geholt, um es beim dritten Teil der "Scary Movie"-Reihe wieder alles richtig zu machen.

Der Film stellte just in den Staaten einen neuen Startwochenende-Einspielrekord für im Oktober gestartete Filme auf. In diesem Punkt hat man also alles richtig gemacht.

Doch wie sieht es mit dem eigentlich wichtigern Teil, den Inhalt des Filmes, aus?
Die Story setzt sich zusammen aus "The Ring" und "Signs", was recht gut geglückt ist, mit Szenen anderer Filme wie zum Beispiel "Matrix", "8 Mile" oder "The Others".
Zwar ist das alles zusammen betrachtet extrem hohl, aber für einen "Verarsche"-Film, wie es "Scary Movie" ja ist, nicht schlecht.
Die Leistungen der Darsteller sind nicht unbedingt vorzeigefähig, aber eine ernsthafte und oscarreife Darbietung wäre hier auch fehl am Platz.
Vor allem Charlie Sheen hat schon wesentlich bessere Darbietungen geboten, man erinnere sich an "Wallstreet" oder "The Arrival".

Das wichtigste Element des Filmes, die lustigen Szenen, ist wieder reichhaltig vorhanden.
Zwar sind wieder viele total dumme und extrem flache "Witze" enthalten, was natürlich niemanden mehr hinterm Ofen vorlockt, aber zum Glück werden auch wieder richtig derbe und zwerchfellerschütternde Szenen geboten, vor allem die "8 Mile"-Verarsche und die Leichenschmaus-Szene, was einen Kinobesuch allein schon vollends lohnend macht.

Insgesamt ist der dritte Teil deutlich besser als der Zweite und empfehlenswert für alle Fans der Serie.
David Zucker hat gute Arbeit geleistet und man kann nur hoffen, dass der Vierte ebenfalls so wird und nicht wieder der gleiche Fehler wie beim zweiten Teil gemacht wird.
7 von 10 Punkten.

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