Review

Ein B-Movie, das Spass macht. Kleinerer Produktionsrahmen und begrenzte Locations (spielt vorwiegend in einer polizeistation), nicht der typische Gerard Butler-Kracher, sondern alles eine Nummer kleiner.

Frank Grillo spielt den Kriminellen Teddy, der dank des schlagfertigen Teaser-Einsatzes von Cop Valerie in die Arrestzelle der Polizeistation mitten im Nirgendwo einwandert. Aber hinter Teddy sind so einige Gestalten her, denn dieser steht auf der Todesliste eines Gangsterkartells. Und so lässt sich auch der berüchtigte Auftragskiller Bob (Gerard Butler) verhaften, um ebenfalls in den Zellentrakt zu kommen, wo sich schon eine Gelegenheit ergeben wird. Bis hierher wissen wir nicht mit Sicherheit, wer gut oder böse ist. Dann taucht noch Killer Anthony auf und dringt mit Gewalt ins Revier ein. Es beginnt eine Belagerung und Valerie ist mit Schusswunde zwischen allen Fronten.

Es gibt immer mal Rückblenden und der Film ist auf witzig getrimmt. Besonders Killer Anthony hat die  meisten Lacher auf seiner Seite. Im letzten Filmdrittel ändert sich dann die Tonalität des Films und der Film mutiert von einer launigen Killerkomödie zu einem überaus harten Showdown mit einige brachialer Gewalt. Während die Rollenverteilung bei den meisten Figuren klar ist, weiss man das bei Frank Grillo bis zum Schluss nicht so ganz. Auch Butler spielt mit seinen Rollenklischees und man weiss nie mit Sicherheit, wie man ihn einzuordnen hat.

Der Film ist sehr trivial, hat keinerlei Anspruch und wirkt nicht immer hochwertig. Dennoch hat er sehr viel Spass gemacht und nimmt sich selbst auch nicht so ernst. Wer blutige Killerkomödien mag, liegt hier nicht falsch, ein typischer Butler-Actionfilm ist das aber nicht!

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