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"Battle Royale 2" ist eindeutig der Beweis dafür, dass es den Machern bei der Verfilmung des Stoffes nur noch um rohe und plakative Gewalt ging. Irgend eine Klasse hat das große Los gezogen und "darf" am Battle Royale teilnehmen. Allderings haben sich die Spielregeln geändert. Es geht jetzt nicht mehr darum, sich gegenseitig umzubringen, sondern den Überlebenden der letzten Battle ausfindig zu machen und zu eliminieren. Jeweils ein Pärchen ist dabei in Tun und Handeln aufeinander angewiesen. Stirbt Mädchen, ist Junge auch automatisch des Todes. Der Erfolg von Teil 1 musste zwangsläufig - wie ja heutzutage üblich - eine Fortsetzung nach sich ziehen. Wo ein Geschäft zu wittern ist, kennen Filmemacher keine Skrupel. Hauptsache, der Rubel rollt. Hatte der erste Teil neben dem ausufernden Gewaltpotenzial noch so etwas wie eine Story, wirkt das Sequel einfach nur noch tumb und zudem schlecht inszeniert. Ein weiteres großes Manko ist die Überlänge des Streifens, die im Grunde nur dazu dient, eine progressive Langeweile zu erzeugen. Und dann dieses permanente und ununterbrochene Geballere - wahrscheinlich selbst für Action-Fans zuviel des Guten. Bleibt nur zu hoffen, dass nicht irgendwann jemand auf die Idee kommt, auch noch einen dritten Teil zusammen zu schustern - aber bekanntlich stirbt die Hoffnung ja zuletzt.

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